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"Das ist mit der Hagener CDU nicht zu machen"
Gemeinsam erklären Carmen Knollmann, Kreisvorsitzende der CDU Hagen, Wolfgang Röspel, Fraktionsvorsitzender im Rat, und Jörg Dehm, OB-Kandidat der Hagener CDU, dass die Pläne des Mentors bezüglich der Anhebung der Grundsteuer B unverhältnismäßig und keinesfalls in dieser Höhe umzusetzen seien. Carmen Knollmann: "Ein solcher Vorschlag ist fernab jeder Realität und Rationalität.
Jeder, dem die Stadt und damit seine Bürger und Wirtschaftsunternehmen am Herzen liegen, muss diese Erhöhung der Grundsteuer mit Vehemenz ablehnen. Es ist nicht nur vermessen, sich mit Städten wie Berlin und München zu vergleichen, sondern unfassbar, diese noch toppen zu wollen. Es riecht nach Erpressung, wenn man sich in dieser Form z. B. zwischen Schließung von Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen und höheren Mieten entscheiden soll. Eine solche Anhebung wäre eine indirekte Subvention für Unternehmensansiedlungen im Umland und Wegzug von Bürgern. Das macht die Hagener CDU auf keinen Fall mit. Die Hagener CDU ist für konsequentes Sparen in allen Bereichen, hält aber einen solchen Erpressungsversuch für nicht geeignet, die Bürger für einen Sparkurs zu gewinnen. Für mich ist dies eine Aufforderung des Mentors, die Stadt Hagen zu verlassen." Dem schließt sich Wolfgang Röspel an: "Damit machen wir die Stadt kaputt, dieser Vorschlag ist nicht umzusetzen. Hat eigentlich schon jemand nachgerechnet, wie viel dieses Konzept hinterher die Stadt wieder kostet? Denn durch die Umlage der Grundsteuererhöhung und die damit verbundenen steigenden Mieten kommen dann auch wieder höhere Wohngeldforderungen auf uns zu. Das ist in dieser Vorlage nicht zu realisieren. Hagen leidet heute schon unter überdurchschnittlichen Wohnungsleerständen und Abwanderung." Und auch Jörg Dehm, OB-Kandidat, selbst sanierungserfahrener Kämmerer: "Eine Erhöhung des Hebesatzes in diesem Ausmaß ist kein ernst zu nehmender Vorschlag und eher geeignet, das gesamte Sparpaket zu diskreditieren, bevor es überhaupt offiziell bekannt ist. Nachhaltige und wirksame Haushaltskonsolidierung erreicht man nicht, indem man möglichst viele Menschen möglichst schnell auf die Palme bringt," so Jörg Dehm. "Es muss vielmehr darum gehen, die Hagener bei der Haushaltssanierung mitzunehmen."
