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CDU und JU bieten HHBV-Präsident Thieser "Aufbauhilfe" in Haspe an

Hagen. Als "unsägliches Trauerspiel und würdelosen Tiefpunkt in der Geschichte der Hasper Kirmes" bezeichnete der Hasper CDU-Vorsitzende, Ratsmitglied Gerhard Romberg, das Geschacher um die Beschilderung während der Hasper Kirmes. "Ausgerechnet den 125. Kirmeszug nimmt der Präsident des Hasper Heimat- und Brauchtumsvereins (HHBV), ex-OB und Ratsmitglied Dietmar Thieser, zum Anlass, die Stadt zur Kostenübernahme der Beschilderung zu nötigen.

Das widerspricht der Haltung des HHBV, der sich, wie andere Hagener Brauchtumsvereine, in einer gemeinsamen Sitzung mit der Stadtverwaltung am 22. April 2002 bereit erklärte, diese Verkehrssicherung in Eigenregie zu übernehmen." Die Maßnahme sei erstmals 2003 unstrittig im Rahmen der notwendigen Haushaltskonsolidierung umgesetzt worden - auch in Haspe.

Dem Hasper CDU-Ratsmitglied Gerhard Romberg fehlt jedes Verständnis für die Sturheit des HHBV-Präsidenten: "Die Vereine in allen anderen Stadtteilen haben sich längst mit der Situation arrangiert. Ein paar junge Leute hängen ein paar Verkehrsschilder auf und ein paar Tage später nehmen sie diese wieder ab. Herr Thieser soll mal der interessierten Öffentlichkeit klar machen, warum das in anderen Hagener Stadtteilen funktioniert, nicht aber in Haspe." Dabei, so Romberg, "hatte Bezirksvorsteher Jochen Weber noch vor Wochen vollmundig verkündet: "Dazu wird HHBV-Präsident Dietmar Thieser eine ganze Menge auf die Beine stellen."

Stattdessen droht Thieser nun der Stadt an, den Kirmesumzug als Demonstration anzumelden. Auf diese Weise müsste die Stadt automatisch die entsprechenden Ordnungsmaßnahmen übernehmen. "Das wäre zutiefst unsolidarisch gegenüber den Stadtteilen, die das in Eigenregie übernommen haben", wie Ratsmitglied Gerhard Romberg betont: "Was in anderen Stadtteilen selbstverständlich funktioniert, das scheint Herrn Thieser nicht organisiert zu bekommen."

Um den Streit rechtzeitig vor dem Kirmesumzug beizulegen, bietet Romberg einen konstruktiven Lösungsweg an: "Die Junge Union und die CDU-Haspe sind bereit, die Beschilderung ehrenamtlich und unbürokratisch zu übernehmen, wenn Dietmar Thieser sie damit beauftragt." Romberg wäre mit dieser Idee sehr zufrieden: "Auf diese Weise wird die Stadtkasse von zusätzlichen Ausgaben für eine "Hasper Extrawurst" verschont."

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