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Mehrheit gegen Tempo-30 in der Hochstraße

Hagen. Die Mehrheit von CDU und FDP hat am Dienstag im Stadtentwicklungsausschuss die Vorlage der Stadtverwaltung abgelehnt, in der Hochstraße zwischen Einmündung Frankfurter Straße und dem Bergischen Ring eine Tempo-30-Zone auszuweisen.

Grund für die Ablehnung ist die Bedingung des Gesetzgebers, der innerhalb einer solchen Zone die Vorfahrtregelung "rechts vor links" vorschreibt. Das führt nach Angaben des CDU-Fraktionsvorsitzenden und OB-Kandidat Christoph Gerbersmann "zu einem Nerven aufreibenden und Energie intensiven Stop-and-Go-Verkehr in der Hochstraße. Das steht in keinem Verhältnis zur geringen Lärmreduktion von geschätzten 2-3 dB in der neuen Zone." Nach Ansicht Gerbersmanns ist vielmehr zu erwarten, dass die Abgasbelastung durch den immer wieder stockenden Verkehr zunehmen würde.

Der Ausschussvorsitzende und CDU-Ratsmitglied Peter Asbeck betonte, dass die Hochstraße als zentrale Verkehrsachse innerhalb des Ringes nicht derart verstopft werden dürfe: "Wer die Hochstraße öfter benutzt, der weiß, dass es ohnehin selten schneller geht als mit 30 Kilometern in der Stunde. Da brauchen wir keine neuen Schilder und Vorfahrtsregeln."

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