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Hagen muss sparen - alles muss auf den Prüfstand
Die CDU-Kreisvorsitzende Carmen Knollmann begrüßt die durch den Regierungspräsidenten Helmut Diegel angekündigte Einsetzung eines Mentors. Carmen Knollmann: "Es ist für die Stadt Hagen unerlässlich, sich mit allen Kräften dafür einzusetzen, dass notwendige Sparmaßnahmen nicht nur angedacht, sondern auch durchgeführt werden.
Die Verwaltung muss sich auf Kernaufgaben konzentrieren und auch bei den Investitionsvorhaben müssen klare Prioritäten gesetzt werden. Hierbei ist für mich die Bahnhofshinterfahrung das dringendste Projekt, allein im Hinblick auf die Feinstaubbelastung und die daraus resultierenden Konsequenzen. Die zugesagte Förderung dieses Projektes lässt keine andere Entscheidung zu. Weitere Planungen, wie z. B. für eine Großsporthalle sollte man dennoch nicht aus den Augen verlieren. Ein Evo-Park in Hagen ist nicht realistisch und deshalb dürfen hier keine weiteren Planungskosten entstehen. Die Einsetzung eines Mentors ist für Hagen die letzte Chance, den Sparkommissar zu vermeiden und damit unsere Entscheidungsbefugnis zu behalten. Wir sollten diese Chance nicht verspielen. Ich hoffe, alle politischen Strömungen haben den Ernst der Lage auch wirklich verinnerlicht. Hier muss mancher lernen, seine eigenen Denkverbote abzulegen. Dies gilt auch für die SPD in der Frage der Personalwirtschaft im Rathaus."
