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HAGEN

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Hagen im Blickfeld des demographischen Wandels

Bei einer gut besuchten Veranstaltung des Arbeitskreises Kommunalpolitik der JU NRW diskutierten fast 30 Teilnehmer über „die demographische Herausforderung für die Kommunen – am Beispiel der Stadt Hagen/Westfalen“. Hagen verliert bis 2020 die meisten Einwohner in NRW, ein Einwohnerverlust von 30.000 auf 170.000 wird der Großstadt prognostiziert. Der größte Teil wandert in umliegende kleinere Städte. Zu der Veranstaltung luden Henrik Bröckelmann und Christian Kurrat vom Arbeitskreis „Kommunalpolitik“ ein.

„Die CDU-Fraktion hat daher im letzten Jahr die Initiative zu einer gesamtstädtischen Debatte über die Folgen des demographischen Wandels gestartet“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Röspel. „Wir arbeiten daran, die Wohnmöglichkeiten für junge Familien in Hagen zu verbessern. Neue Wohnformen wie das Mehrgenerationenhaus sind erste wichtige Schritte“, so der Fraktionschef.

Ein umfangreiches Papier zum Thema ist unter Leitung des Fraktionsgeschäftsführers Alexander Böhm entstanden, der die vier Schwerpunktgebiete Abwanderung, Alterung, Integration und Nachhaltigkeit erläuterte. „Der Einwohnerverlust würde 24 Mio. € weniger Schlüsselzuweisungen bedeuten.“ Über 1000 Maßnahmen sind seither in einem gemeinsamen Konzept von Politik und Stadtverwaltung entstanden. „Nun geht es daran, diese Maßnahmen umzusetzen“, erläuterte Christine Grebe von der Stadtverwaltung. Dabei solle vor allen Dingen der Bürger mit einbezogen werden, von denen erfreulicherweise einige den Weg zur JU gefunden hatten. „Mitreden und mitgestalten“ müsse das Motto sein.

In dem auf 30 Jahre angelegten Prozess beteiligt sich auch sehr engagiert die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen, die durch ihre Justiziarin und CDU-Kreisvorsitzende Carmen Knollmann vertreten war. „Wir arbeiten an dem Ausbau von Betreuungsmodellen in Hagener Unternehmen, junge Familien müssen die Möglichkeit zu Beruf und Familie haben. Dabei ist auch ein Mehrgenerationenmodell in Unternehmen denkbar“.

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