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CDU-Ortsunion für Steinbrucherweiterung

13. März 2006

Ein deutliches Signal für die Erweiterung des Steinbruchs Donnerkuhle des Unternehmens Rheinkalk Hagen-Halden setzte am Samstag der Vorsitzende der CDU Eppenhausen/Haßley, Thomas Walter: "Wir werden uns innerhalb der CDU Hagen für die Erweiterung des Steinbruchs einsetzen. Wir stehen nicht nur hinter den mehr als 250 Arbeitsplätzen in Hagen, sondern sehen in dieser Entscheidung auch einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze in der regionalen Edelstahlindustrie.

Denn diese ist auf den Hagener Rohstoff dringend angewiesen. Ersatzlieferungen aus China wären nicht nur ökologisch unsinnig, sondern würden uns in eine unglückliche wirtschaftliche Abhängigkeit mit dem Stahlriesen bringen."

Die Ortsunion hat sich nach Aussagen Walters in den vergangenen Monaten mehrmals intensiv mit dem Für- und Wider auseinandergesetzt und zuletzt mit der Geschäftsführung der Rheinkalk Hagen-Halden das Gespräch gesucht. Darin hatten der Geschäftsführer Thomas Sieben und der für die Antragsbearbeitung zuständige Dipl.-Ing. Uwe Stichling offen und anschaulich die Notwendigkeit und die Folgen der Steinbrucherweiterung dargestellt.

Mit dem Votum setzt sich die Ortsunion keineswegs über die Einwendungen der Umweltverbände und der Anwohner hinweg, wie Walter erklärt: "Auch für uns war es ein intensiver Abwägungsprozess. Auch wir sehen, dass gerade im Bereich des Südfeldes durch die Rodungen ein Teil des Kalkbuchenwaldes für etwa zehn Jahre verloren gehen wird. Auch wir sehen im Haßleyer Wald ein ökologisch wertvolles Naherholungsgebiet. Aber wir sehen auch, dass in 15 Jahren das Südfeld bereits wieder verfüllt und rekultiviert wird. Das mag für die jetzt lebende ältere Generation kein angemessener Ersatz sein; die kommenden Generationen werden jedenfalls von der Renaturierung profitieren, denn aus dem Steinbruch wird dann ein attraktives Naherholungsgebiet mit einer vielfältigen Flora und Fauna entstanden sein."

Da die ökologischen Eingriffe sowohl räumlich wie zeitlich begrenzt seien und durch ein ausgereiftes Renaturierungskonzept ausgeglichen würden, seien für die Ortsunion Eppenhausen/Haßley die dortigen Arbeitsplätze höher zu bewerten. Achten werde man nach Angaben Walters jedoch als Befürworter darauf, dass die versprochene Rekultivierung auch im angekündigten Maße stattfinden wird.

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