Politik auf Zuruf und konzeptionsloses Handeln darf es nicht geben
Einstimmiger Beschluss des Kreisvorstandes und Ortunionsvorsitzenden vom 27.04.05
Der Kreisvorstand der CDU - Hagen fordert den Oberbürgermeister der Stadt Hagen auf, einen konkreten Beschlussvorschlag für ein Bäderkonzept vorzulegen. Der Oberbürgermeister trägt die Verantwortung, dass die Grundlagen für eine Konzeption zur langfristigen Sicherung der Zahlungsfähigkeit der HVG zu schaffen sind.
Daher müssen alle Entscheidungen auf Wirtschaftlichkeitsberechnungen basieren. Eine Politik auf Zuruf und konzeptionsloses Handeln darf es nicht geben.
Für die Entscheidungsfindung sind folgende Daten notwendig:
· Wirtschaftlichkeitsberechnungen für alle Bäder einschließlich Hallenbäder und den angegliederten Einrichtungen (Saunabereich) unter Berücksichtigung des notwendigen Investitionsbedarfes zur Sanierung einzelner Bäder.
· Für die Bäder ist eine Entwicklungspotential- und Wettbewerbsanalyse zu erstellen mit der Prüfung, inwieweit der Zuschussbedarf durch eine attraktive Aufwertung bzw. Privatisierung verringert werden kann.
· Die Auswirkungen auf die Sportvereine und auf den Schulsport sind unter Berücksichtigung von Mehrkosten aufgrund von notwendigen Alternativen für das Schulschwimmen mit einzubeziehen.
