Die Bezirksvorsteher kritisieren die Doppelfunktion des Hasper Bezirksvorstehers und Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion
Gemeinsame Presseerklärung der Bezirksvorsteher Hohenlimburg, Mitte und Hagen Nord zur Bereisung des Hasper Bezirksvorstehers Jochen Weber:
Mit Erstaunen haben die Bezirksvorsteher Hulvershorn, Gläser und Kohaupt registriert, dass Herr Weber sich in fremde Gefilde begibt. Solche Bereisungen erwarten wir eigentlich vom Oberbürgermeister der Stadt Hagen.
Weber geht leichtfertig mit dem mühsam aufgebauten Vertrauen in den Konferenzen der Bezirksvorsteher um, wenn er sich mit seinen Kollegen nicht abstimmt. Dass dies in Hohenlimburg nicht der Fall war, wird sich hoffentlich nicht wiederholen.
Hulvershorn, Gläser und Kohaupt glauben nicht, dass die Bezirksvertreter in den anderen Stadtbezirken die Hilfe von Jochen Weber benötigen, um die Angelegenheiten vor Ort zu regeln. Um unsere Angelegenheiten kümmern wir uns selbst. Da sind wir genauso eigen wie es Jochen Weber ist, wenn es um Haspe geht.
Der Hasper Bezirksvorsteher und Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion muss sich überlegen, welchen Hut er tragen will, kritisieren die drei Bezirksvorsteher die Doppelfunktion des SPD-Politikers. Rat und Bezirksvertretung sind unabhängige, eigenständige Gremien. Hier sehen wir durchaus einen Interessenkonflikt, der weiteren Zündstoff in sich trägt, so die drei Bezirksvorsteher.
Eine Bevormundung seitens Herrn Webers, egal in welcher seiner Funktionen, wird von uns nicht toleriert. Die Bezirksvorsteher Gläser und Kohaupt sehen keine Probleme darin, Herrn Weber in die Bezirke Nord und Mitte einzuladen. Aber die Termine würden sie schon gerne selbst bestimmen. Außerdem würden sie sich in erster Linie über eine gemeinsame Bereisung des ersten Bürgers der Stadt Hagen, Herrn Peter Demnitz, freuen.
