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CDU-Fraktionsvorsitzender Gerbersmann: "Von Erfolgskonzept beeindruckt"

Ebro: Weltweit vertreten - in Haspe verwurzelt

Hagen. "Wir sind nie auch nur auf die Idee gekommen, Haspe zu verlassen!" steht Peter Bröer, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Ebro Armaturen zu seinen Wurzeln. Doch auch wenn die Geschicke der Firma nach wie vor von Haspe gelenkt werden, ein Teil der Produktion ist längst dort hin gewandert, wo das Kundenpotenzial exzellente Geschäfte verspricht. Inzwischen wird in vier Ländern produziert, Niederlassungen und Verkaufsbüros gibt es in über 30 Ländern rund um den Globus. Den ersten Schritt auf dem internationalen Parkett wagte Ebro in den Jahren 1981 bis 83 mit der Gründung von Auslandsgesellschaften in der Schweiz, Frankreich, Österreich und den Niederlanden.

1989 begann die Fertigung in der Schweiz, 1991 wurde zur Steigerung der Marktanteile in Asien die Fertigungsstätte Bangkok gegründet. In Hagen konzentriert sich Ebro auf Sonderarmaturen in kleinen Serien. Etwa, wenn von der Pharma-, der Automobil- oder der Lebensmittelindustrie Durchfluss-Steuerungen verlangt werden, die allerhöchsten Ansprüchen an Präzision entsprechen und dazu die Medien, deren Menge zu steuern ist, in keiner Hinsicht beeinflussen. "Mit diesen Spezialitäten und der schnellen Lieferfähigkeit haben wir auf dem hart umkämpften Markt der Armaturen eine Chance in Europa!", bekräftigt auch Günter Wehrmann, kaufmännischer Leiter des Unternehmens. Als Besonderheiten bietet Ebro beispielsweise lackverträgliche Absperrklappen für die Automobilindustrie an, die silikonfrei sind und in eigens dafür gebauten Räumen hergestellt werden. Die Firma, die in den vergangenen 22 Jahren stetig auf ihrem Sektor wuchs und zuletzt 1997 in die Karlstrasse umsiedelte, beschäftigt rund 450 Mitarbeiter weltweit, 180 davon sind in Hagen tätig. Der Umsatz des vergangenen Jahres wird auf 70 Mio. Euro beziffert. Tendenz: steigend. In Zeiten, in denen das Jammern auf hohem Niveau gepflegt werde, so erläuterte Peter Bröer dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Christoph Gerbersmann bei dessen Besuch, habe man die Zukunft des Unternehmens eher vor als hinter sich. "Das Jahr 2003 ist eines der besten der Firmengeschichte", untermauerte er diese Aussage. Dies bedeutete Wasser auf die Mühlen des für den Standort Hagen engagierten CDU-Politikers. "Ich freue mich über Unternehmer, die zu ihrer Heimat stehen und daraus auch nach außen keinen Hehl machen". Dass Ebro nie an einen Umzug aus der Volmestadt dachte, hat aber auch ganz praktischen Seiten, wie Peter Bröer erläuterte: "Hier in der Region sind hoch spezialisierte Fachkräfte für die Metallbearbeitung leichter zu finden, als in manchen Gegenden, die mit günstigen Ansiedlungskonditionen locken".

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