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Museum Hohenlimburg:

Gefundene Lösung grenzt Finanz-Risiko der Stadt Hagen ein

Hagen. Von einem Geschenk an die Fürstenfamilie kann mit Blick auf den Erhalt des Schlossmuseums in Hohenlimburg keine Rede sein. So wehrt sich der CDU-Fraktionsvorsitzende im Hagener Rat, Christoph Gerbersmann, ganz vehement gegen die Angriffe, die diesbezüglich gegen Oberbürgermeister erhoben wurden.

„Die CDU unterstützt einstimmig das nun vorgelegte Konzept und trägt den Vertrag mit dem Fürstenhaus ebenfalls einstimmig mit. Schloss Hohenlimburg ist ein wichtiger Standortfaktor und touristischer Magnet für unsere Stadt, es muss wieder geöffnet werden“, so Gerbersmann. „Keine andere Großstadt am Rande des Ruhrgebietes verfügt über eine mittelalterliche Höhenburg“. Daher müsse dieser kulturelle Trumpf ausgespielt werden, ein Ausbau des Museumskonzeptes trage zur Attraktivität Hagens bei. Die konkrete Vorgehensweise soll in den nächsten Jahren zwischen Fürstenhaus, Politik und Verwaltung erarbeitet werden. Das nun gefundene Konzept reduziert die Verantwortung der Stadt und damit das finanzielle Risiko auf einen Festzuschuss, der nun weniger als die Hälfte der bisher von der Stadt jährlich für das Museum aufgewendeten Kosten für Personal, Versicherung, Heizung und bauliche Unterhaltung beträgt. „Das Fürstenhaus bekommt daher kein Geschenk, sondern einen Zuschuss zu seinen Aufwendungen für die eigene Öffnung des Museums, der niedriger ist, als die Summe, die die Stadt bisher aufwenden musste“, erläutert die CDU-Fraktion. Da das Fürstenhaus dabei das finanzielle Risiko trage, stelle sich insgesamt eine deutlich bessere Situation für die Stadt heraus als bisher. Alternativen wären gewesen, dass die Stadt das Museum selbst weiterbetreibt, was zu teuer werde, oder dass das Museum geschlossen wird, was Hagen um eine Attraktion ärmer machen würde. Gerbersmann bezeichnete dies daher als optimale Lösung, die attraktiven Anziehungspunkt für Hagen erhält und Kosten gleichzeitig reduziert. Wichtig sei auch, dass die Forderung der Fraktion nach einer klaren vertraglichen Regelung nun einvernehmlich mit dem Fürstenhaus erreicht werden konnte. Kein Verständnis zeigte die Fraktion für die derzeitigen Angriffe gegen den OB. „Durch persönliche Verunglimpfungen mit Unwahrheiten, Halbwahrheiten, erfundenen Behauptungen und verkürzten Darstellungen soll hier offenbar ein für alle Seiten guter Kompromiss zerstört werden“, zeigt sich Christoph Gerbersmann enttäuscht. Es gehe dem Oberbürgermeister nach wie vor um eine rasche Wiedereröffnung des Museums.

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